,Judentum begreifen“ – Ein bewegender Einblick in Geschichte und Glauben

13.03.2026
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Ein Bericht von Jana Appeldorn aus der Klasse FO25A4

Im Rahmen des Projekts „Judentum begreifen“ wurde die Klasse FO25A4 von der pensionierten Berufsschullehrkraft Monika Stadje sowie Ruth de Vries von der Jüdischen Gemeinde Osnabrück besucht.

Zuvor hatte sich die Klasse im Religionsunterricht bei Dr. Mareike Klekamp intensiv mit den Weltreligionen beschäftigt, insbesondere mit der Entstehung des Judentums und der Zeit des Nationalsozialismus (1933–1945), in der Millionen Jüdinnen und Juden verfolgt und ermordet wurden.

Besonders bewegend war der persönliche Bericht von Ruth de Vries. Sie erzählte uns die Geschichte ihrer Mutter Erna de Vries. Diese begleitete ihre Mutter freiwillig in das Konzentrationslager Auschwitz, wo die Mutter ermordet wurde. Erna de Vries überlebte und berichtete bis ins hohe Alter als Zeitzeugin Schulklassen von ihren Erfahrungen. Dabei wurde auch deutlich, dass Antisemitismus leider bis heute ein gesellschaftliches Problem ist.

Außerdem lernten wir wichtige religiöse Symbole und Traditionen kennen. Die Tora ist die heilige Schrift des Judentums und enthält über 600 Gebote und Verbote, die das religiöse Leben prägen. Besonders anschaulich wurde uns die Menora erklärt, ein siebenarmiger Leuchter. Sie ist ein sehr altes Symbol des Judentums und steht für das Licht und die Verbindung zu Gott. Ebenso wurde die Kippa vorgestellt, eine kleine runde Kopfbedeckung, die vor allem jüdische Männer tragen. Sie ist ein Zeichen des Respekts vor Gott und erinnert daran, dass Gott über den Menschen steht.

Zum Abschluss sangen wir gemeinsam das Lied „Shabbat Shalom“ und durften das traditionelle Schabbat-Brot probieren. Dieser besondere Abschluss hat den Besuch abgerundet und uns einen lebendigen Einblick in jüdische Traditionen gegeben. Für diese wertvolle Erfahrung sind wir sehr dankbar. Und bedanken uns dafür!

Bilder: Impressionen