Straßenkreuze – gegen das Vergessen

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Im Rahmen des Kursthemas Theodizee („Gerechtigkeit Gottes“) des Religionskurses von Herrn Zickert besuchten Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs am 06.03.2020 die Ausstellung „Straßenkreuze – gegen das Vergessen“ im Raum der Stille an unserer Schule.

Die Ausstellung sollte mit eindrucksvollen Bildern auf die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen, sodass die tragischen Todesfälle – insbesondere von sogenannten „Fahranfängern“ – nicht in Vergessenheit geraten. Unfallorte werden durch nüchterne Kreuze zum Ort der Mahnung, da Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, Übermüdung sowie der Missbrauch von Drogen und Alkohol zu einem viel zu frühen Tod führen können.

In Bezug auf das Kursthema stellt sich schnell die Frage, weshalb Eltern ihre Kinder verlieren oder ein Freund seine Freundin. Warum lässt ein allmächtiger Gott das zu? Wieso beendet er nicht einfach das Leid in der Welt?

Wir haben im Kurs verschiedene Ansätze zur möglichen Beantwortung dieser Fragen erarbeitet. So bedeutet die Allmacht Gottes beispielsweise nicht die Macht über uns im engeren Sinne, sondern vielmehr Liebe, Nähe und Beistand in der Not, denn Gott bewahrt sozusagen „in“ und nicht „vor“ dem Leid.

Die Ausstellung zeigte uns, wie gegenwärtig unser Kursthema mit der Realität um uns herum verbunden ist.

Kyell-Justin Rott, Jahrgang 13

Impressionen