Solarlux und dann ins Nettetal zum Kletterwald

Mitte Juni machten wir, der Jahrgang 11 des Beruflichen Gymnasiums, uns mit zwei Bussen auf den Weg nach Melle zur Besichtigung des Unternehmens Solarlux GmbH. Dort konnten wir auf beeindruckende Art und Weise den Prozess der Entstehung von Wintergärten, Faltwänden etc. beobachten.

Doch zunächst sahen wir einen Film über die Entstehung des im Jahre 2015 erbauten neuen Produktions­standortes in Melle. Danach wurden wir in drei Gruppen durch das Unternehmen geführt und erhielten Einblicke in die Produktion, das Hoch­regal­lager mit dynamischer Lager­haltung (auch chaotische Lager­haltung genannt) und in die Logistik.

Auf dem Weg zu den verschiedenen Produktionshallen wird an einem riesigen Zeitstrahl die noch relativ junge Geschichte des wachsenden Unternehmens dargestellt. Auch der Bierdeckel, auf dem die Idee für die Faltwände entstand, ist eingerahmt zu sehen. Auf die Faltwände hat die Solarlux GmbH ein Patent, welches sie zum Markt­führer in diesem Bereich macht. Auch beeindruckte uns das über 3000 m² große Foyer, welches mit zahlreichen Winter­gärten bestückt ist. Die Wintergärten können weggerollt werden, sodass die Eingangshalle aufgrund der guten Akustik auch für zahlreiche Konzerte und Veranstaltungen genutzt wird. Insgesamt können wir konstatieren, dass der Besuch bei Solarlux ein voller Erfolg war.

Anschließend sind wir Richtung Kletterwald im Nettetal aufgebrochen. Dort haben wir zuerst eine kleine Sicherheitseinführung erhalten, während einige „Nicht-Kletterer“ ein Picknick vorbereitet haben. Das Pick­nick war sehr umfangreich und für jeder­mann war etwas dabei. Die Kletterer hatten viel Spaß und viele konnten, auch wenn es sehr an­strengend war, nicht genug be­kommen. Einige wenige haben sogar den schwarzen – und somit anspruchs­vollsten – Parkour im Kletter­wald absolviert.

Die Exkursion können wir für die nachfolgenden Jahrgänge sehr empfehlen. Wir bedanken uns bei den Organisatoren!

Von Timon Avermann, Gerrit Blaffer und Hagen Hoffmann