Neues aus dem BiZ

Tipps und Informationen – zusammengestellt von Schülerinnen unserer Fachoberschule nach dem Besuch der Agentur für Arbeit

Alle elften Klassen der Fachoberschule Wirtschaft und‎ Verwaltung besuchten an einem Vormittag das Berufs­informations­zentrum (BiZ) der Agentur für Arbeit in Osnabrück. Von Diplombetriebswirtin Magdalena Singh wurden die Fachoberschülerinnen und -schüler über verschiedene Ausbildungs­wege informiert. Anschließend konnten sie sich individuell an den BIZ-Rechnern informieren.

Welche Möglichkeiten gibt es nach der Fachoberschule?

Frau Singh stellte sieben mögliche Ausbildungswege vor:

  • (Fach-)Hochschule: Fachhochschulen, mancherorts auch Hochschulen genannt, bieten eine Vielzahl von Studien­gängen. Das Studium an einer (Fach-)Hochschule ist gegenüber dem der Universität praxis­orientierter.
  • Universität: An Universitäten können ausschließlich fachge­bundene Studien­gänge wie BWL, VWL oder Rechts­wissen­schaften studiert werden. Die durch ein Studium erworbenen Abschlüsse lauten Bachelor und Master.
  • Duales Studium: Beliebt, lohnenswert, jedoch anstrengend unter dem Leitge­danken „Suffer first, earn longtime“ ist ein Duales Studium, das eine Berufs­ausbildung und ein Bachelor-Studium kombiniert. Der Ausbildungs­betrieb übernimmt die anfallenden Kosten und zahlt dem Auszubildenden eine Vergütung. Im Gegenzug dazu verpflichten sich die Absolven­tinnen und Absolventen, eine bestimmte Zeit für die Unternehmung tätig zu sein.
    Veranstaltungstipp: Für diejenigen, die sich dafür interessieren, haben wir noch einen Veranstaltungs­tipp: 21.04.2018, 9.00 bis 17.00 Uhr, Duales Studium, Infotag und Messe mit Betrieben, Hochschule Osnabrück - Campus Lingen, Institut für duale Studien­gänge.
  • Schulische Berufsaus­bildungen: Für schulische Berufs­aus­bildungen muss Schulgeld bezahlt werden, Ausbildungs­berufe sind z. B. Physio­therapeut/-in, Biologisch-technische/-r Assistent/-in, Erzieher/-in.
  • Betriebliche Berufsaus­bildungen: In über 300 anerkannten Ausbildungs­berufen sind betriebliche Berufsaus­bildungen möglich, z. B. Bankkauf­frau/-mann, medizinische/-r Fachange­stellte/-r, Biologie­laborant/-in. Die Ausbildungs­dauer beträgt 2,5 bis 3 Jahre und man erhält eine Ausbildungs­vergütung.
  • Berufs­ober­schule (BOS): Im Anschluss an eine abge­schlossene – schulische oder betriebliche – Berufsaus­bildung können Fach­ober­schüler an der Berufs­oberschule (BOS) die allgemeine Hochschul­reife erlangen.
  • Öffentlicher Dienst: Des Weiteren ist eine Ausbildung im öffent­lichen Dienst denkbar.

Unterstützung durch die Agentur für Arbeit

Die Arbeitsagentur bietet kostenlose Hilfen an. Man kann Gespräche mit Beratern führen (nach Anmeldung, ca. 1 Std.). Sie helfen, den passenden Beruf oder Studiengang zu finden. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, verschiedene Tests durchzuführen. Ein Test zeigt tendenziell, welche Stärken und Schwächen vorhanden sind oder ob das angestrebte Studium Erfolg verspricht. Ebenso wird Auskunft über verschiedene Bewerbungsfristen erteilt.

Auch wer keinen der sieben Ausbildungswege im Anschluss nach dem Besuch der Fachoberschule verwirklichen kann oder möchte, sollte auf jeden Fall eine sinnvolle Tätigkeit zur Überbrückung anstreben, z. B. ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr, Praktika, eine Au-pair-Stelle.

Insgesamt war der Vormittag sehr informativ und konnte uns Schülerinnen und Schülern einen guten Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten nach dem Besuch der Fachoberschule geben.

Ein Dankeschön geht an Herrn Gerd-Witte für die Organisation und Frau Singh für die ansprechenden und vielfältigen Informationen.

Kira Elstro und Laura Schlieck, FO17E4

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