Like und Dislike

So lautete das Thema des diesjährigen Buß- und Bettags­gottes­dienstes. Mittlerweile zur guten Tradition geworden, trafen sich auch in diesem Jahr wieder viele Klassen unserer Schule zu einem Moment des Inne­haltens in der Lutherkirche.

Der Buß- und Bettag – ein Tag darüber nachzu­denken, was im letzten Jahr gut war und was nicht so gut war, in welchem Bereich wir umkehren und einen Neubeginn wagen wollen. In der Jugend­sprache: Was hat in meinem Leben ein Like verdient und was ein Dislike? Im Religions­unterricht (Jahrgang 11) haben Schüle­rinnen und Schüler diese Gedanken vorüberlegt: Hobbys und Familie verdienen oft ein Like, da sie im Leben unter­stützen und ablenken. Fehlende Zeit für Wesentliches wie Freunde etc. verdient ein Dislike. Schule verdient auch manchmal ein Dislike, da Miss­erfolge oft Selbst­zweifel hervorrufen.

Diakon Andreas Holthaus regte an, darüber nachzudenken, inwieweit wir diese Dislikes verändern oder abstellen können. In einer kleinen Aktion wurden alle (die zahlreichen Schülerinnen und Schüler und auch die Lehrerinnen und Lehrer) aufgerufen, zu überlegen und auf einem kleinen Zettel aufzuschreiben, was ein Like und ein Dislike in ihrem eigenen Leben verdient. Ziel der Aktion war, die Dislikes – vielleicht auch mit Gottes Hilfe – zu verändern oder abzustellen. Im Gottesdienst konnten die Dislikes symbolisch vor Gott gebracht werden, indem die kleinen Zettel in einen Mülleimer geworfen wurden.

In diesem Jahr wurde der Gottes­dienst besonders durch gute Musikerinnen und Musiker geprägt: Fiona Schiwy an der Geige begeisterte auch mit ihrer fulminanten Stimme, Marie Herbermann und Simon Schöttner begleiteten das Ganze wunderbar mit dem Klavier, während Dominik Korte und Sharon Schulte die Gesänge mit ihrer Gitarre unterstützen. Mit der Fanfare Trumpet Voluntary zum Einzug und einem wunder­schönen Stück zum Auszug, stellte Simon Schöttner auch zu Beginn und am Ende des Gottes­dienstes seine große musikalische Vielfalt dar.

Impressionen