Kultusministerin Heiligenstadt informiert sich über Industrie/Wirtschaft 4.0

Im Rahmen des von der Landesregierung Niedersachsen geförderten Projektes „Industrie/Wirtschaft 4.0“ werden die BBS am Schölerberg gemeinsam mit den BBS Brinkstraße eine interdisziplinäre Lernlandschaft entwickeln. Hintergrund ist die zunehmende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt. Während innerhalb der BBS Brinkstraße der Schwerpunkt auf der Konzeption einer intelligenten Fabrik (Smart Factory) liegt, werden sich die BBS am Schölerberg zunächst mit der Identifikation von kaufmännisch relevanten ERP-gestützten Geschäftsprozessen innerhalb der Smart Factory beschäftigen. Auf dieser Grundlage sollen entsprechende Lernsituationen entwickelt werden, die gemeinsam von kaufmännischen und gewerblich-technischen Auszubildenden bearbeitet werden. Durch dieses Projektvorhaben können in Kooperation mit den BBS Brinkstraße das vielfältige Spektrum von „Industrie/Wirtschaft 4.0“ erschlossen und qualitativ wichtige Bausteine innerhalb der Ausbildung der Fachkräfte von morgen entwickelt werden.

Um sich über den derzeitigen Stand des Projektes zu informieren, hat die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die BBS am Schölerberg und die BBS Brinkstraße besucht. Innerhalb unserer Schule erläuterten die Schülerinnen und Schüler der Industrieklassen IB16A6 und IB16B6 der Ministerin und weiteren Besuchern die derzeitige unterrichtliche Bearbeitung von ERP-gestützten Lernsituationen mittels Microsoft Dynamics Navision. Ferner wurden die Zielsetzungen, wie z. B. die Einführung des ERP-Systems SAP und die Entwicklung von berufsfeldübergreifenden Lernszenarien mit Bezug zu den konkreten Geschäfts- und Produktionsprozessen eines Unternehmens der Region, erklärt.

Von dem hohen Engagement und der hohen Kompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte einerseits und dem derzeitigen Stand des Projektes „Industrie/Wirtschaft 4.0“ andererseits, zeigte sich die Ministerin beeindruckt.


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