Erasmus+ Projekt „Nachhaltigkeit in Europa“

Am 30. September 2019 war der offizielle Start unserer EU-geförderten Schul­partner­schaft mit der Kathedralskolan in Växjö, Schweden. Im Mittelpunkt von Erasmus+ Schul­partner­­schaften stehen Begegnungen von Schüle­rinnen, Schülern und ihren Lehr­kräften.

In Zusammen­arbeit mit unserer Partner­schule wollen wir im Rahmen des Projekts „Nach­haltig­keit in Europa“ ein verstärktes Bewusst­sein für nach­haltigen Konsum sowohl von Bekleidung als auch von Nahrungs­­mitteln schaffen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 24 Monaten, in der beide Aspekte jeweils 12 Monate thematisiert werden. In den zwei Jahren finden zwei Besuche mit einer Gruppe von zwölf Schüle­­rinnen und Schülern bei der Partner­schule statt. Während der Studien­­auf­­enthalte arbeiten sie gemeinsam am jeweiligen Thema.

Timeline

2019: Second-Hand-Basar2020: Konsumverhalten

Second-Hand-Basar

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Im Rahmen der Nach­haltig­keit von Bekleidung fand an unserer Schule vom 10. - 17. Dezember 2019 ein Second-Hand-Basar statt. Hieran konnten sich alle Schüle­rinnen und Schüler unserer Schule beteiligen.

Konsumverhalten

Das Projekt zum Thema Nachhaltigkeit in Europa geht in das zweite Jahr. Leider wird die Zusammen­arbeit mit der schwedischen Schule durch Covid-19 beein­trächtigt: Im Jahr 2020 sind keine gemeinsamen Projekt­treffen möglich; die inter­nationale Zusammen­ar­beit von Schülerinnen und Schülern gestaltet sich schwierig.

Nachhaltigkeit trotz Corona

Corona hat unser Konsum­verhalten geändert, Verpackungen sind mehr geworden. Gerade deshalb möchten wir hier ein paar Hinweise geben, wie wir alle unsere Umwelt nachhaltiger gestalten können. Dabei ist es nicht immer notwendig, Bio­produkte zu kaufen. Wenn wir regional und saisonal einkaufen, hat dies ebenfalls einen positiven Effekt.

Allgemeine Informationen

Wir möchten euch einige Informationen zu Lebensmitteln geben, bei denen ihr eurer Konsum­verhalten nachhaltiger gestalten könnt.

Einkaufstipps in der Region

Im Folgenden findet ihr zu ausgewählten Produkten Informationen und Einkaufstipps. Solltet ihr weitere Tipps haben, sendet bitte eine . Wir möchten die Liste laufend ergänzen.


Kartoffeln

Bio Kartoffeln sind ca. 50 % teurer als konventionelle Kartoffeln. Bio Kartoffeln dürfen nur mit natürlichen Dünge­mitteln wie zum Beispiel Stallmist gedüngt werden. Auch auf viele Pflanzen­schutz­mittel verzichten die Bio-Anbauer. Unkraut wird zum Beispiel durch Hacken und Striegeln entfernt. Außerdem müssen Bio-Kartoffeln optimale Umwelt­be­din­gungen haben, damit sie gesund heran­wachsen können.

Einkaufstipps
Denn´s Bio Supermarkt (Nahne, Wüste)
SuperBioMarkt Osnabrück (Dodesheide, Hellern, Westerberg)
Bio Hof Hauswörmann

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.

Fleisch- und Wurstwaren

Neben Bio Fleischereien gibt es regionale Traditions-Metzgereien, die ihre Tiere selber schlachten, zerteilen und Wurst daraus herstellen. Die Tiere kommen oftmals von regionalen Bauernhöfen.

Einkaufstipps
Fleischerei Andreas Witte (Osnabrück)
Tebbehof Naturfleisch (Wochenmärkte in Osnabrück)
Fleischerei Schlacke (Bad Essen)

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.

Brot

Bio-Brot wird aus Getreide hergestellt bei dessen Anbau auf Chemikalien verzichtet wird. Der menschliche Körper wird vor möglichen Schäden bewahrt.

Einkaufstipps
Georgs Bio Laden (Melle)
Tante Sophie
Bäckerei Wellmann

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.

Honig

Bei den Discounter-Honigen wird nicht angegeben, woher er eigentlich kommt. Das liegt daran, dass Honigsorten gemischt werden, um Kosten zu sparen. Deswegen kann der Honig so günstig verkauft werden. Regionaler Honig aus Osnabrück ist teurer als der vom Discounter, dafür aber qualitativ hochwertiger und umweltschonend.

Einkaufstipps
Bio Imkerei Geiger
ImkerPur
GoloHonig

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.

Äpfel

Die ersten heimischen Frühäpfel reifen im August am Baum, die große Ernte beginnt dann Mitte September bis Mitte Oktober. Die meisten Apfelsorten lassen sich gut lagern und dank ausgefeilter Lagertechnik sind heimische Früchte bis in das späte Frühjahr hinein in den Geschäften zu finden. Früchte aus Übersee müssen transportiert, heimische Früchte kühl gelagert werden. Die Klima­bilanz ist umstritten. In jedem Fall gilt auch bei Äpfeln: nicht nur regional, sondern auch saisonal konsumieren.

Einkaufstipps
Die Gemüsegärtner
Hof Wickemeyer (Wochenmärkte in Osnabrück)

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.

Milch

Bio-Milch kommt von Kühen, die mehr Platz und Auslauf als konventionell gehaltene Milchkühe haben und biologisches Futter bekommen. Allerdings lassen sich in normaler Milch weder mehr Rückstände noch Verunreinigungen nachweisen. Aus diesem Grund hat es gesundheitlich kaum Vorteile. Fakt ist, wer zu einer biologischen Milch greift, fördert eine artgerechte Tierhaltung.

Einkaufstipps
Hof Kolkmeier
Hof Gösling

Zahlreiche Wochen- und Supermärkte haben ihr Sortiment um Bioprodukte ergänzt.