Auf dem Weg zur „Lernlandschaft Industrie 4.0“

In Kooperation mit den BBS am Schölerberg haben die Berufsbildenden Schulen Osnabrück Brinkstraße erfolgreich Fördermittel beim Land Niedersachsen zur konzeptionellen Umsetzung einer Lernlandschaft Industrie 4.0 beantragt.

Während an den BBS Brinkstraße das Modell einer „Smart Factory“ entstehen soll, wird der Schwerpunkt an den BBS am Schölerberg in der Entwicklung von interdisziplinären ERP-gestützten Lernsituationen im Zusammenhang mit der „Smart Factory“ liegen. Der erste Schritt auf diesem Weg bildet eine SAP-Fortbildung der Kollegen beider Schulen im Dezember 2016.

Das Niedersächsische Kultusministerium und das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr haben am Donnerstag, 03.11.2016, den Startschuss für das Projekt gegeben. Im Rahmen des Projekts „BBS fit für 4.0" werden an vier Standorten, mit jeweils einer gewerblichen und einer kaufmännischen Berufsschule (Osnabrück, Emden, Neustadt am Rübenberge und Goslar) sogenannte „Smart Factories" eingerichtet. Das Wirtschaftsministerium unterstützt die Einrichtung und die konzeptionelle Umsetzung der „Smart Factories" mit insgesamt einer Million Euro. „Das ist gut investiertes Geld in Bildung 4.0", betonte Kultusministerin Frauke Heiligenstadt anlässlich der Auftaktveranstaltung in Hannover. „Mit dem heute vorgestellten Projekt unterstützen wir unsere berufsbildenden Schulen bei der Ausbildung der Fachkräfte von morgen. Wir setzen hierbei auf die Zusammenarbeit von gewerblichen und kaufmännischen Berufsbereichen. Das ist ein absolutes Novum."

In Osnabrück soll mit Hilfe der Fördermittel eine interdisziplinäre Lernlandschaft Industrie 4.0 entstehen: Herzstück der Investitionen wird die Erweiterung und Modernisierung der an der BBS Brinkstraße bestehenden „Lernfabrik 3.0“ zu einer Smart Factory sein. Diese Lernfabrik 3.0 kann innerhalb des interdisziplinären Ansatzes in Form von Lernsituationen von den BBS am Schölerberg genutzt werden.