And the Oscar goes to – Iphigenie!

Über Sinn und Unsinn von Kunst

Installation Iphigenie auf Tauris
Installation Iphigenie auf Tauris

Installation Iphigenie auf Tauris

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Aus Anlass einer kürzlich für 120.000 Dollar als Instal­lation ver­kauften Banane stellte sich der Deutsch­kurs DE12-1DORE des Wirt­schafts­gym­nasiums die Fragen, welchen Sinn Kunst hat, was eigentlich eine Instal­lation ist und inwiefern der Kurs die daraus resul­tierenden Erkennt­nisse gewinn­bringend hin­sicht­lich des der­zei­tigen Themas „Iphigenie auf Tauris“ von Goethe ver­wenden kann.

Zur nächsten Stunde brachten alle Kurs­mit­glieder Gegenstände mit, die sie in Ver­bindung zum Vor­zeige­drama der Klassik bringen und die dann in Team­work unter angeregten Diskus­sionen über einen tatsächlich bestehenden und auch tief­gründigen Bezug zu einer Installation zusammen­ge­stellt wurden.

Dieses gestalte­rische Experiment hat nicht nur großen Spaß gemacht, sondern auch ungeahnte Kreativität freigesetzt, was inhaltliche Bezüge von Gegenständen zu „Iphigenie“ betrifft, bei der am Ende (fast) immer wieder die Fäden zusammen­liefen, sodass sie mit einem Oscar im Rücken für ihre „unerhörte Tat“ im Sinne der Humanität belohnt wurde.

Das Fazit lautet, dass allein die Diskus­sion über Kunst er­kenntnis­gewinnend ist und somit die Kunst selbst legitimiert – auch wenn man über die Ästhetik streiten kann.