Ab ins flache Land

Am 23. Mai fuhren wir im Rahmen der Praxis­phase des Sport­kurses „Windsurfen“ im Jahrgang 12 des Wirt­schafts­gym­nasiums mit Herrn Ciesielski und Herrn Schäper­töns ans Ijsselmeer in Holland. In Hinde­loopen verbrachten wir auf einen Camping­platz fünf schöne Tage und lernten von Grund auf das Wind­surfen.

Der Sportkurs „Windsurfen“ besteht nicht nur aus fünf Tagen der Praxisphase, sondern auch aus einer gründlichen Vorbereitung. Dazu trafen wir uns je zweimal im Eissportcenter Osnabrück, um beim Schlittschuhlaufen unser Gleichgewicht zu schulen, in der Sporthalle, um die Griffkraft und den Rücken zu stärken und auch im Klassenraum, um unser Equipment und weitere theoretische Inhalte wie Vorfahrtsregeln beim Wassersport kennenzulernen. Außerdem haben wir unsere Schwimmfähigkeit bei einem 600 m Schwimmen im Moskaubad nachgewiesen.

Nach den Stunden in und außerhalb der Schule fieberten wir alle der Abfahrt Richtung Hindeloopen entgegen. Der Bus war gut gefüllt mit Gepäck und Lebensmitteln, weil wir uns auf dem Campingplatz selbst verpflegen mussten. Dies hat auch sehr gut funktioniert und erwartungsgemäß war bei den Jungs jeden Tag mindestens einmal der Grill an.

Nach dreistündiger Busfahrt kamen wir endlich am Campingplatz an und bezogen unsere Bungalows. Danach ging es dann endlich los. Zwar haben wir direkt gelernt, wie man das komplette Material aufbaut, brauchten dies aber erst am Folgetag. Das erste Mal im Neoprenanzug hinterm Deich im Wasser verbrachten wir dann ohne Segel. Wir lernten, wie man auf das Bord steigt und machten viele Gleichgewichtsübungen. Auch wenn wir uns sehr auf das Surfen freuten, waren die Übungen zu Beginn sinnvoll und wichtig. Somit war der erste Tag auch schon vorbei.

Der zweite Tag begann mit einem sonnigen Frühstück draußen, was einen guten Start in den Tag ermöglichte. Nach dem Frühstück ging es dann zur Surfschule, wo wir unsere Neoprenanzüge bekamen und im Trockenen das Aufholen des Segels lernten. Nach der kurzen Trockenübung ging es dann endlich mit Segel und Board aufs Wasser. Unser tägliches Brot bestand nun daraus die Windrichtung zu bestimmen, aufs Board zu steigen, Segel aus dem Wasser zu holen und verschiedene Kurse zu fahren.

Am Freitag hieß es dann morgens Erlerntes zu festigen, und nachmittags wurde das erste Mal eine größere Strecke zurückgelegt. Hier konnten wir alle zeigen, dass wir die Grundlagen beherrschen und uns wurde von unseren Surflehrern bestätigt, dass wir alle den praktischen Teil für den Windsurfschein bestanden hätten. Die Surfschule bot an, auch den theoretischen Test abzunehmen, um einen Surfschein zu erwerben. Ohne Surfschein ist das Surfen auf Gewässern wie dem Dümmer nicht erlaubt. Die (freiwillige) Surfscheinprüfung machten acht Schüler, die allesamt bestanden haben. Glückwunsch dazu!

Am Samstag, unserem letzten Surftag, sind wir etwas weiter rausgefahren und konnten dort ein bisschen Strecke zurücklegen. Nachmittags wurden uns dann von unseren Sportlehrern verschiedene Aufgaben gestellt (z. B. Aufkreuzen, schnelle Wende), die in die Praxisnote eingingen.

Den Abend ließen wir dann mit dem Grill und einem gemütlichen Zusammensitzen ausklingen, und auch das Champions League Finale durfte natürlich nicht fehlen.

Alles in allem kann man sagen, dass es eine super Fahrt war, die riesig viel Spaß gemacht hat. Eine super coole Truppe und ein tolles Surfrevier machten es zu einem tollen Erlebnis. Die Tatsache, dass unser Surflehrer den letzten Abend komplett mit uns verbrachte und wir viel Spaß hatten, spricht für die Gruppe und eine sehr gute Surfschule mit coolen Surflehrern!

von: Schüler des Sportkurses „Windsurfen sp12CIES“

Impressionen