Werksbesichtigung der Industrie­klassen bei VW in Hannover-Stöcken

Bei eisigen Temperaturen trafen sich die Industrie-Unterstufenklassen IK17A6 und IK17B6 mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Peters und Frau Hamel Ende Februar morgens am Osnabrücker Hauptbahnhof, um gemeinsam das VW Nutzfahrzeuge Werk in Hannover-Stöcken zu besichtigen.

Die 59-köpfige Reisegruppe musste die Reise jedoch bereits in Melle für zwei Stunden wegen einer Erkrankung des Lokführers unterbrechen. Während die Zeit auf dem Bahnsteig sinnvoll für Klassenfotos genutzt werden konnte, musste dann allerdings das in Hannover geplante Frühstück entfallen.

Im VW-Werk angekommen, wurden die Klassen von zwei engagierten Werksrentnern in Empfang genommen und 1,5 Stunden zu Fuß auf einer ca. 4 km langen Tour durch die Produktionshallen geführt. Viele der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dort mit Fahrrädern oder kleinen Motorfahrzeugen unterwegs.

In Stöcken arbeiten insgesamt ca. 14.000 Angestellte im Drei-Schicht-Betrieb, die dafür sorgen, dass täglich 830 T6-Busse das Werk verlassen. Außerdem wird dort der Pickup Amarok gefertigt.

Beeindruckend waren die riesigen Pressen, die zur Stahlverarbeitung im Karosseriebau verwendet werden. Mindestens genau so eindrucksvoll war aber auch der Einsatz der über 1.000 Roboter, die im Produktionsprozess sehr umfassend menschliche Arbeit übernommen haben und diese ebenso präzise wie schnell verrichten. Die Endfertigung, in der z. B. die Elektronik verbaut wird, erfolgt weiterhin ausschließlich durch Menschenhand. Hier durften die Besucher während einer Produktionspause selber zu den Werkzeugen greifen.

Nach der Betriebsbesichtigung blieb auf dem Rückweg noch kurz Zeit für einen Ausflug in die Hannoversche Innenstadt, um dann im dichten Schneetreiben am Abend wieder in den Zug in Richtung Osnabrück einzusteigen.

Impressionen